ug gründen

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Die Unternehmergesellschaft (UG) Haftungsbeschraenkt – UG Gründen für Start Ups

Die UG unterliegt grundsätzlich der deutschen Körperschaftsteuer von 15 %. Gewinnausschüttungen an Aktionäre würden grundsätzlich mit 25 % auf der Ebene des empfangenden Aktionärs besteuert. Soweit Gewinne der UG außerhalb Deutschlands erwirtschaftet werden, unterliegt die Besteuerung dieser Gewinne etwaigen bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen. Gleiches gilt für die Besteuerung von ausgeschütteten Gewinnen auf Gesellschafterebene, wenn der Gesellschafter nicht in Deutschland steuerlich ansässig ist. Ausgenommen von der allgemeinen Regel werden Dividenden, Veräußerungserlöse und Veräußerungsgewinne, die die UG erhält, nur mit 5 Prozent steuerlich abzugsfähige Aufwendungen besteuert, was zu einer effektiven Besteuerung von ca.

Sowohl eine GmbH als auch eine UG sind bei deutschen Banken, Versicherungen und Startupcamp.berlin noch immer verpönt. Also ja, Sie werden es auf einigen Ebenen schwieriger finden, mit diesen Unternehmensformen akzeptiert und anerkannt zu werden, bis Sie >2 Jahre Geschäfte gemacht haben und Ihren Erfolg mit Zahlen / Bilanzen belegen können. Bis dahin, während die „Limited“ Neugründungen schützen soll, damit sie im Falle eines Scheiterns alle ihre privaten Mittel und ihr Vermögen verlieren, funktioniert es nicht, da jeder Kreditgeber den Direktor und / oder die Eigentümer um eine Bürgschaft bittet den Kredit persönlich.

Als Reaktion auf die auch in Deutschland im Rahmen der Freizügigkeit in der Europäischen Union (EU) nutzbare UK Limited Company (Ltd) wurde 2008 die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) (UG) als attraktivere Alternative für Existenzgründer. Grundsätzlich handelt es sich bei der UG um eine GmbH, die nur 1 EUR Mindestkapital benötigt. UGs haben jedoch typischerweise etwa 10000 EUR. Somit ist eine UG einfacher / günstiger zu gründen als eine GmbH.

Ein wichtiges Merkmal der Gründung ist die Möglichkeit, den Gesellschaftsvertrag nach einer Mustersatzung zu gestalten, was den Prozess erheblich entlastet. Denn es ermöglicht die Verwendung von Standardbestimmungen. Dies ist besonders praktisch, wenn keine individuellen Vorkehrungen erforderlich sind. Wünscht man hingegen zusätzliche Regelungen, zB Beschränkungen der Übertragbarkeit von Aktien, kann die Mustersatzung nicht angewendet werden und die Gestaltung ist dementsprechend aufwendiger.

Zwischen diesen Schritten ist rechtlich relevant, dass nach der notariellen Beurkundung eine sog. „GmbH in Gründung“ entsteht. Dies ermöglicht ihren Gründern bereits Rechtsgeschäfte. In diesem Stadium haften sie jedoch persönlich. Aus pragmatischer Sicht sollte man erwägen, so früh wie möglich ein Bankkonto zu eröffnen und die Korrespondenz insbesondere mit dem Amtsgericht am Sitz der Gesellschaft sicherzustellen.

Um der GmbH (oder UG) Rechtspersönlichkeit zu verleihen, bedarf es der notariellen Beurkundung des Gesellschaftsvertrages. In diesem Zusammenhang wird der Notar zunächst prüfen, ob die Satzung alle obligatorischen Elemente wie den Namen der Gesellschaft, ihren Sitz und die Höhe des Grundkapitals enthält. Eine weitere Voraussetzung für die Rechtspersönlichkeit ist die Eintragung beim Amtsgericht und die Eintragung in das Handelsregister. Dies erfordert die Vorlage einiger Unterlagen, zB der Satzung und der Entscheidung, wer zum Direktor ernannt wird.

Dies liegt insbesondere an dem erforderlichen Mindestgrundkapital von nur 1 Euro. Im Laufe der Jahre stellte sich heraus, dass es dem Gesetzgeber gelungen ist, einen Anreiz zur Unternehmensgründung zu setzen. Die UG erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. International ist die UG jedoch eher einzigartig und daher für internationale Unternehmer ungewohnt. Somit wird die GmbH mit hoher Wahrscheinlichkeit die relevanteste Option bleiben, wenn Unternehmer über eine Existenzgründung in Deutschland nachdenken. Im Übrigen ist die UG rechtlich nur eine Unterform der traditionellen GmbH. Das Recht adressiert die UG nur in einer Bestimmung konkret, im Übrigen gilt grundsätzlich das Recht der GmbH. Bei der anschließenden Darstellung des Gründungsprozesses wird daher der Fokus auf die GmbH gelegt.

Die Satzung der UG kann jedoch für mindestens zwingende Teile (Sitz, Firma, Gesellschaftszweck, Stammkapital) von den Gesellschaftern eigenständig entwickelt werden. Zur Änderung der Satzung eine Mehrheit von 75 % der in einer entsprechenden Hauptversammlung anwesenden Aktien. Für Zwecke zB der Risikokapitalfinanzierung könnten zB Mitnahmerechte, Mitnahmerechte und Liquidationspräferenzen in die Artikel aufgenommen werden; es kann jedoch ratsam sein, solche Rechte in einem gesonderten Aktionärsvertrag zu vereinbaren, um diese Rechte nicht jedermann über das Handelsregister zugänglich zu machen.

Seit einigen Änderungen der EU-Bestimmungen vor einigen Jahren konnten Menschen in Deutschland eine GmbH in Deutschland gründen und führen, und dies scheint einige Probleme mit der Anwendung des deutschen Insolvenzrechts usw. Gleichzeitig wurde den IHKs und der Politik klar, dass die Schwelle für eine GmbH-Gründung mit 25.000 Euro (zzgl. Notargebühren und sonstiger Kosten) einfach zu hoch war, sodass der deutsche Gesetzgeber stattdessen die Mini-GmbH ins Leben rief.